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IEC
IEC 60364-4-43 · Ausgabe 2008

§433.2 Anordnung von Überlastschutzeinrichtungen EB-ZUSAMMENFASSUNG

Die Überlastschutzeinrichtung muss am Anfang des Stromkreises installiert werden — an der Stelle, an der der zulässige Dauerstrom I_z abnimmt, wo sich Querschnitt, Material, Verlegeart oder Umgebungsbedingungen des Leiters ändern. Jede solche Änderung erfordert eine neue Schutzkoordination gemäß §433.1 (die Koordinationskriterien bleiben Voraussetzung für jede Anordnung). **Eine Versetzung** der Schutzeinrichtung entlang der Leitungsstrecke ist gemäß §433.2.2 zulässig, wenn EINE der folgenden Bedingungen erfüllt ist: (a) die Strecke vom Querschnittsübergang bis zur Schutzeinrichtung ist gemäß §434 gegen Kurzschluss durch eine vorgelagerte Einrichtung geschützt, ODER (b) die Länge der Strecke beträgt nicht mehr als 3 m, sie enthält keine Abzweige und Steckdosenausgänge, und das Kurzschlussrisiko wird durch geschützte Verlegung minimiert. Der Querschnittsübergang ist nicht nur eine physische Abzweigung von der Hauptleitung: Der Übergang von einem Kabelpritsche in ein Rohr, eine Änderung der Bündelung oder eine Änderung der Temperaturumgebung können ebenfalls I_z verringern und eine separate Schutzeinrichtung erfordern. Fälle, in denen eine Überlastschutzeinrichtung ganz entfallen kann (z. B. Endstromkreise mit natürlich begrenztem Strom), werden in §433.3 gesondert behandelt.
Zusammenfassung von ElectroBoard zur Planungserleichterung — KEIN normativer IEC-Text. Offizielle Norm IEC 60364-4-43:2008 verfügbar auf webstore.iec.ch →.
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Der Überlastschutz wird am Anfang des Stromkreises angebracht – an der Stelle, an der die zulässige Strombelastbarkeit des Kabels abnimmt: geringerer Querschnitt, geändertes Material, Verlegeart oder Kühlbedingungen. Jede solche Änderung erfordert eine neue Schutzauswahl nach §433.1. Es ist erlaubt, die Schutzeinrichtung von dieser Stelle weg zu versetzen, wenn der Abschnitt davor entweder durch eine vorgeschaltete Einrichtung gegen Kurzschluss geschützt ist oder kurz ist (bis 3 m, ohne Abzweige und Steckdosen, sicher verlegt). Wichtige Nuance: „Stelle der Stromminderung“ ist nicht nur eine physische Abzweigung; der Übergang eines Kabels von einem offenen Kabelträger in ein Rohr oder in einen wärmeren Raum senkt ebenfalls die zulässige Strombelastbarkeit und kann einen eigenen Schutz erfordern. Für den Elektriker: Wo ein dünneres Kabel von einem dickeren abgeht, ist besondere Aufmerksamkeit beim Schutz erforderlich.

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