ElectroBoard
IEC
IEC 60364-5-52 · Ausgabe 2009

§Annex_G Anhang G (informativ) — empfohlene Grenzwerte des Spannungsfalls und Berechnungsbeispiele EB-ZUSAMMENFASSUNG

Anhang G hat **informativen Status** — er legt keine verbindlichen Schwellen fest, sondern gibt in der Planungspraxis allgemein akzeptierte Richtwerte an, deren Einhaltung in der Regel die funktionale Anforderung von §525.1 erfüllt. **Empfohlen werden**: bis zu **3 %** für Beleuchtungsstromkreise und bis zu **5 %** für die übrigen Endstromkreise (Steckdosen, Motoren, ortsfeste Betriebsmittel), gemessen ab dem Anschlusspunkt der Anlage. Nationale Vorschriften oder Produktnormen können strengere Grenzwerte festlegen. Zur Berücksichtigung des Blindanteils der Last lautet die vollständige Berechnungsformel: `ΔU = K × I_B × L × (cosφ × R + sinφ × X)`, wobei `K` der Systemfaktor (2 für einphasig L-N, √3 für dreiphasig symmetrisch), `R` der ohmsche Widerstand des Leiters pro Länge, `X` der induktive Widerstand pro Länge (nach Herstellerangabe des Kabels) ist. Bei rein ohmscher Last (`cosφ ≈ 1,0`) entfällt der Term `sinφ × X`. Anhang G enthält illustrative Berechnungsbeispiele in der Reihenfolge: Auswahl der Verlegeart → Basis-`I_z` → Korrekturfaktoren (§523.5 Bündelung, §523.6 Temperatur) → Prüfung `I_n ≤ I_z` → Prüfung `ΔU`. **Anlaufspannungsfall** für Motoren und Lasten mit hohem Einschaltstrom wird separat geprüft — der stationäre Zustand nach Anhang G garantiert keinen zulässigen Spannungsfall beim Anlauf.
Zusammenfassung von ElectroBoard zur Planungserleichterung — KEIN normativer IEC-Text. Offizielle Norm IEC 60364-5-52:2009 verfügbar auf webstore.iec.ch →.
💡 Einfach erklären
Einfach erklärt
KI-generiert – kann Ungenauigkeiten enthalten

Annex G ist informativ, d. h. er legt keine verbindlichen Zahlen fest, sondern gibt in der Praxis übliche Richtwerte, die in der Regel die Anforderung von §525.1 erfüllen: bis zu 3 % Spannungsfall für Beleuchtung und bis zu 5 % für andere Endstromkreise, gemessen ab dem Einspeisepunkt. Hier wird auch die Formel angegeben: ΔU = K × I_B × L × (cosφ × R + sinφ × X), wobei K = 2 für einphasige und √3 für dreiphasige Netze, und R und X der Wirk- und Blindwiderstand des Kabels sind. Bei rein ohmscher Last entfällt der Term mit X und die Formel vereinfacht sich. Getrennt wird der Spannungseinbruch beim Anlauf von Motoren geprüft – der stationäre Zustand innerhalb der Grenzen garantiert nicht, dass die Spannung beim Start nicht „einbricht“. Praktisch: Dieser Anhang wird verwendet, wenn man den Querschnitt langer Leitungen von Hand berechnet.