§525.1 Spannungsfall — normativer Bereich und empfohlene Grenzwerte (Anhang G) EB-ZUSAMMENFASSUNG
💡 Einfach erklären
Dieser Abschnitt verlangt, dass aufgrund von Spannungsfällen in den Leitungen die Spannung an jedem Gerät innerhalb der zulässigen Grenzen bleibt. Eine konkrete Zahl wird im Text selbst nicht genannt – sie wird den Gerätenormen und nationalen Vorschriften überlassen, aber Richtwerte sind im informativen Annex G angegeben: 3 % für Beleuchtung und 5 % für andere Stromkreise, gemessen ab dem Einspeisepunkt. Ein zu großer Spannungsfall hat drei Folgen: Geräte arbeiten schlechter und ziehen mehr Strom, das Kabel erwärmt sich stärker, und – was wichtig ist – der Kurzschlussstrom am Leitungsende sinkt, was die Schutzauslösung verschlechtert. Ergibt die Berechnung eine Überschreitung der Grenze, wird der Kabelquerschnitt vergrößert. Praktisch: Bei langen Leitungen (entfernte Steckdosen, Straßenbeleuchtung, Pumpen) bestimmt oft der Spannungsfall den Querschnitt, nicht die Erwärmung.