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IEC
IEC 60364-5-52 · Ausgabe 2009

§523.7 Parallelschaltung von Leitern — gleichmäßige Stromverteilung EB-ZUSAMMENFASSUNG

Wenn die Stromtragfähigkeit eines einzelnen Leiters nicht ausreicht, werden mehrere Adern in einem Stromkreis parallel geschaltet. Damit sich der Strom gleichmäßig auf die Adern verteilt, müssen alle parallelen Leiter **das gleiche Material** (Kupfer oder Aluminium), **den gleichen Querschnitt** und **praktisch die gleiche Länge** aufweisen — nur bei geometrischer Symmetrie der elektrischen Pfade ist die Impedanz jeder Ader gleich, wodurch der Strom gleichmäßig geteilt wird. Entlang des parallelen Satzes sind **keine Zwischenabzweigungen** zwischen den Adern zulässig — jeder Abzweig stört die Symmetrie und führt zu einer ungleichmäßigen Stromverteilung, wodurch einzelne Adern bei einem Gesamtstrom des Stromkreises innerhalb des zulässigen Bereichs überlastet werden können. Die Norm legt einen **Mindestquerschnitt für Parallelschaltung** fest: 50 mm² für Kupferadern und 70 mm² für Aluminiumadern — bei kleineren Querschnitten ist eine gleichmäßige Verteilung aufgrund fertigungsbedingter Geometrietoleranzen praktisch nicht gewährleistbar. Der Überlastschutz für den parallelen Satz erfolgt durch ein einziges Gerät, dessen Nennwert `I_n` mit dem **gesamten** zulässigen Dauerstrom des gesamten Satzes gemäß §433.1 koordiniert wird (Bedingungen `I_B ≤ I_n ≤ I_z(gesamt)` und `I_2 ≤ 1,45 × I_z(gesamt)`); jede einzelne Ader muss außerdem den Kurzschlussstrom gemäß der adiabatischen Bedingung §434.5 (`k² × S² ≥ I² × t`) aushalten. Kann die geometrische Symmetrie nicht gewährleistet werden (unterschiedliche Längen, unterschiedliche Querschnitte), ist eine Parallelschaltung nach §523.7 nicht zulässig — stattdessen wird jede Ader als eigener Stromkreis mit eigenem Schutzgerät verlegt.
Zusammenfassung von ElectroBoard zur Planungserleichterung — KEIN normativer IEC-Text. Offizielle Norm IEC 60364-5-52:2009 verfügbar auf webstore.iec.ch →.
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Wenn ein einzelnes Kabel für den Strom nicht ausreicht, werden mehrere Adern parallel geschaltet. Damit sich der Strom gleichmäßig verteilt, müssen alle Adern aus dem gleichen Material, mit dem gleichen Querschnitt und praktisch gleicher Länge sein – sonst fließt mehr Strom durch die „leichtere“ Ader und sie überhitzt, obwohl der Gesamtstrom normal ist. Entlang der parallelen Anordnung dürfen keine Zwischenabzweigungen gemacht werden – sie stören die Symmetrie. Die Norm gibt Mindestquerschnitte für Parallelschaltung vor: 50 mm² für Kupfer und 70 mm² für Aluminium, da bei dünneren Querschnitten die Gleichmäßigkeit nicht gewährleistet ist. Praktisch: Wenn du nicht gleiche Länge und gleichen Querschnitt aller Adern sicherstellen kannst, führe keine Parallelschaltung aus, sondern verlege jede Leitung einzeln mit eigenem Schutz.

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